Das müssen Sie tun

Das Problem von uns Menschen ist, wir leben entweder zu kurz oder zu lang. Entweder haben wir noch nicht genug Vorsorge für uns und unsere Familie treffen können oder schon wenige Jahre nach unserem Renteneintritt sind unsere zurückgelegten Ersparnisse bereits aufgebraucht.

Wer in Zukunft also eine größere Menge Geld benötigt, muss jetzt Geld zurücklegen. Wer sich gegen die Altersarmut absichern will – das müssen Sie für sich selbst entscheiden – der muss Geld zurücklegen. Sie, und nur Sie, sind für sich und Ihre Familie verantwortlich.

Sparen

Es gibt nur drei Möglichkeiten, eines Tages finanziell unabhängig zu sein:

Sparen

Sparen

Sparen

Sie glauben, wenn Sie mehr verdienen, würden Sie vermögend? Das ist Unsinn! Vermögend werden Sie nicht durch das Geld das Sie einnehmen, sondern ausschließlich durch das Geld das Sie nicht ausgeben. Sparen ist uncool und macht keinen Spaß? Auch Quatsch! Sie haben wahrscheinlich nicht das richtige Ziel und schon gar nicht die richtigen Gründe dafür, es zu erreichen.

Sie erinnern sich? Sie hatten als Kind einen ganz besonderen Wunsch und haben wirklich jedes Geldstück dafür gespart. Jedem Erwachsenen haben Sie davon erzählt und versucht ihn mit einzubinden – in Ihr „Sparfieber“.

Oder wissen Sie noch, als sie diese Person kennen lernten – viel, viel später erst durften Sie sie das erste Mal küssen? Sie mussten sie unbedingt wiedersehen – egal wie viel Zeit oder Geld es gekostet hätte …

Und wissen Sie noch, wie stolz Sie waren, als Sie es tatsächlich geschafft hatten?

Ihr Sparen wird Sie verändern. Sie werden selbstsicherer, denn Sie wissen, dass Sie es können. Sie werden selbstbewusster, denn Ihr sich verändernder Kontostand gibt Ihnen die Bestätigung dafür. Und Sie übernehmen Selbstverantwortung und versuchen nicht die „Schuld“ an Ihrer Misere bei Anderen oder dem Staat zu suchen.

Also ans Werk!

Ziele und Gründe

1. Teilziel – Finanzielle Sicherheit

Sicherheit deshalb, weil Sie erst einmal so viel Geld in stiller, sofort verfügbarer Reserve haben sollten, dass Sie mindestens 6 Monate auch ohne jegliche Einnahmen Ihren gewohnten Lebensunterhalt bestreiten könnten.

Beispiel:

Sie benötigen monatlich 1.330,00 Euro x 6 = ca. 8.000,00 Euro Diese 8.000 Euro sollten Sie also IMMER parat haben.

Ihr Grund: ein sorgenfreieres und viel entspannteres Leben!

Egal was jetzt passiert – Entlassung, Krankheit oder noch Schlimmeres, das Finanzamt oder wer auch immer vor Ihrer Tür steht – sie brauchen keine Angst mehr zu haben. Die Miete, das Telefon, Lebensmittel und Ihr Auto können Sie auf jeden Fall mindestens 6 Monate aus Ihren Barreserven weiter finanzieren.

Hierbei gilt insbesondere für Selbstständige und Freiberufler: auf keiner Bank der Welt! Es wäre nicht nur nicht sofort verfügbar, sondern wahrscheinlich auch „futsch“ wenn Ihnen jemand Ihre Konten sperrt. Und das wäre deutlich schlimmer als möglicherweise 2,1 % „verlorene“ Zinsen im Jahr.

2. Teilziel – Finanzielle Unabhängigkeit

Eine tatsächliche finanzielle Unabhängigkeit erreichen Sie jedoch erst, wenn Sie so viel Geld gespart haben, dass Sie von den Zinsen leben könnten. Es ist weniger notwendig, als Sie denken. Nehmen Sie der Einfachheit halber den Betrag für einen Monat von oben und multiplizieren Sie ihn mit 150. Sie noch, wie stolz Sie waren, als Sie es tatsächlich geschafft hatten?

Beispiel:

Sie benötigen monatlich 1.330,00 Euro x 150 = ca. 200.000 Euro. Diese 200.000 Euro sollten Sie für Ihre tatsächliche finanzielle Unabhängigkeit bei durchschnittlich wenigstens 8 % angelegt haben. 200.000 Euro x 8 % = 16.000 Euro Zinsen im Jahr -> ca. 1.330 Euro monatlich.

Ihr Grund: Ein selbstbewusstes und freieres Leben!

Sie müssten jetzt eigentlich nicht mehr arbeiten gehen. Oder besser, Sie müssten nicht mehr nur fürs Geld arbeiten. Sie könnten sich Ihre Tätigkeiten aussuchen – nach Ihren Vorlieben und Ihren Talentschwerpunkten. Und bedenken Sie: wenn Sie beispielsweise nur 25.000 Euro für ein Auto nicht ausgeben, könnten daraus innerhalb von nur 20 Jahren sage und schreibe genau diese 200.000 Euro werden – wenn das kein Grund ist.

Sparen Sie jeden Monat 20 % von Ihrem Einkommen!
Mindestens!

Sie können nicht sparen? Am Ende des Geldes ist immer noch so viel Monat übrig? Dann führen Sie als erstes ein Haushaltsbuch ein – so wie es unsere Urgroßmütter machten – in dem Sie alle Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge verzeichnen. Von nur 120 Mark Kriegs-Witwen-Rente verstanden es diese, 10 Mark zu sparen und noch zwei Mark für ihre Enkel abzuknapsen. Sie werden erstaunt sein, wofür so alles „Ihr Schönes Geld“ „draufgeht“.

Also: Ein Haushaltsbuch anlegen und Cent für Cent Ihre Einnahmen und Ausgaben aufschreiben – Ihr Gefühl für Geld wird sich von Woche zu Woche verbessern. Glauben Sie mir, Geld lebt – es spürt, wenn Sie ein besseres Gefühl dafür bekommen und bleibt eher bei Ihnen.

Negativsparen

Sparen Sie wenigstens 10 % Ihres Einkommens im Monat und legen Sie auf jeden Fall mindestens die Hälfte aller Lohnerhöhungen, Prämien oder sonstigen Sondervergütungen oder Extra-Einnahmen renditestark an.

Denn, wenn Sie sich für Finanzanlagenprodukte entscheiden, die weniger als 4 % oder 5 % Jahresertrag bringen, dann entscheiden Sie sich für einen tatsächlichen Vermögensverlust – für NEGATIVSPAREN! Die absolute Summe Ihres Geldes mag geringfügig zunehmen, der Wert Ihres Geldes aber nimmt dramatisch ab. Sie unterliegen einer Vermögensillusion. Das heißt, selbst wenn Ihnen Ihr Kreditinstitut, Ihre Bank oder Sparkasse Ihnen sensationelle Renditen in Höhe von sage und schreibe 2,1 % Zinsen anbietet, überlegen Sie, ob diese Ihre Bank auch selbst ihr Geld zu diesem Zins anlegen würde. Glauben Sie, dass Ihre Bank selbst ihr Geld in die Ihnen beispielsweise angebotenen Sparbücher, Bausparverträge, Festgeldkonten oder andere von ihr angebotenen Finanzprodukte investiert? Keine Bank der Welt macht das. Banken investieren vornehmlich in Anleihen und Beteiligungen.

Wenn also eine Person wirklich nur 0,5 % Sparbuchzinsen oder 1,25 % garantierte Zinsen auf den Sparanteil einer Lebensversicherung haben will, dann ist das in Ordnung. Vorausgesetzt, dass diese Person weiß, dass sie Jahr
für Jahr Geld verliert – verlieren will.

Banksparen

Das Angebot einer Bank im Sommer 2014 beginnt mit dem Betreff: „Jetzt attraktive Zinsen plus Extra-Bonus sichern!“ Der Nachrichtentyp lautet: „Aktuelles“. Es geht weiter mit der Überschrift: Für clevere Sparer: Bank Rendite plus. Im Text heißt es dann: „Sparen lohnt sich wieder – mit Bank Rendite plus, dem lukrativen Sparkonto mit SparCard! Schon der guthabenabhängige, variable Zinssatz von bis zu 1,05 % p.a. für Spareinlagen ab 50.000 Euro bis unter 100.000 Euro) kann sich sehen lassen.
Doch damit nicht genug:

Melden Sie sich zur Extra-Spargeld-Aktion an und sichern Sie sich zusätzlich für max. 4 Monate den Extra-Bonus von 0,75 % p.a. für bis spätestens … neu bei der Bank eingezahltes Geld (mind. 1.000 bis max. 75.000 Euro). Sie können somit von einem besonders attraktiven Gesamtzins von bis zu 1,80 % p.a. für max. 4 Monate profitieren.“

Was will Ihnen die Bank mit diesem Text sagen? Dass guthabenabhängige, variable Zinsen von bis zu 1,05 Prozent, ab 50.000 Euro erst – versteht sich, attraktiv sind? Dass sich Sparen wieder lohnt, weil dieses Angebot so lukrativ ist? Dass Sie zusätzlich auch noch einen Extra-Bonus von 0,75 Prozent im Jahr erhalten – maximal für vier Monate natürlich nur. Das heißt, hier werden 0,25 Prozent Jahreszinsen „gefeiert“ als wäre es dasHöchste, was man überhaupt erwarten könne. Dieser Text, dieses Angebot soll Ihnen suggerieren, dass die Bank für Sie wirklich bereit ist, ihr Letztes, ihr Allerletztes zu geben – mehr geht nun aber wirklich nicht. Alles andere wäre wahrscheinlich ohnehin ganz sicher unseriös. Glauben Sie das echt?

Noch einmal meine Frage und Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal bewusst Ihre bestehenden persönlichen Altersvorsorgeverträge, Ihre Vorsorgeaufwendungen, Ihre Investitionen und Anlagen einer gründlichen Prüfung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Inflationsverläufe unterzogen?  Gewinnen oder verlieren Sie Jahr für Jahr Geld? Realer Vermögensaufbau oder realer Vermögensverlust? Wollen Sie also einer
möglichen Altersarmutsfalle entgehen, dann entscheiden Sie sich ausschließlich für solche Geldanlagen, die deutlich oberhalb der Inflationsrate  liegen, die Ihr Vermögen mehren – natürlich nach Abzug der Inflation. Meiden Sie Geldanlagen, die zwar „schicke“ kleine Zinsen auf dem Papier, unter dem Strich jedoch „sichere“ jährliche Vermögensverluste bringen.

Renteninformation

Wenn Sie Arbeitnehmer sind, erhalten Sie regelmäßig einen Rentenbescheid. Jetzt mal ehrlich, sind Sie in der Lage die Zahlen Ihrer Renteninformation mit Ihren eigenen Worten zu erklären? Und können Sie auch beschreiben, welche Zahlen nach der Berücksichtigung von Inflation oder Kaufkraftverlust aus diesen Zahlen in Ihrer Renteninformation entstehen? Und haben Sie schon einmal die Höhe Ihrer voraussichtlich „realen“ Rente, ausgehend von jetziger Kaufkraft, errechnet? Sie werden überrascht sein. Zur Berechnung können Sie vereinfacht die 72-er-FaustFormel verwenden.

Teilen Sie 72 durch die Höhe der zu erwartenden Inflation,  beispielsweise 5 %, und Sie erhalten die Anzahl der Jahre, in denen sich die Kaufkraft Ihrer prognostizierten Rente halbiert hat. In unserem Beispiel also 72 geteilt durch 5 ist gleich 14,4. Das heißt, eine heute angegebene Rente in Höhe von 1.500 Euro ist in 15 Jahren nur noch 750 Euro an Kaufkraft wert. Denken Sie beispielsweise an die Preise zur Währungsumstellung vor etwa 15 Jahren.

Inzwischen erreichen mehr als 85 % der Deutschen das Rentenalter und somit könnten auch mehr als 85 % der Deutschen zumindest mit dem Risiko der Altersarmut zukünftig konfrontiert werden.

Jeder Einzelne muss also mit privaten Vorsorgemaßnahmen eine zusätzliche Rente ansparen. Und wer glaubt, im Alter brauche er nicht mehr so viel Geld, der irrt. Erstens werden wir immer später „alt“ und zweitens haben wir als Rentner immer „Urlaub“ – jeden Tag!

Für die Altersvorsorge gilt, dass die staatlich garantierten Leistungen nicht ausreichen, um die späteren Versorgungslücke abzudecken. Neueste Untersuchungen gehen davon aus, dass eine ausreichende Altersvorsorge
möglichst bei nicht weniger als 80 % des letzten Netto-Gehaltes liegen sollte. Ausgehend von einem Durchschnittsgehalt von etwa 1.875 Euro netto (entspricht einem Jahresgehalt von ca. 30.000 Euro brutto) liegt der
monatliche Bedarf bei etwa 1.500 Euro. Die gesetzliche Rentenversicherung jedoch leistet in diesem Fall nur etwa 1.000 Euro – eine Unterdeckung von 500 Euro Monat für Monat. Das sind 6.000 Euro im Jahr – jetzt, heute! Was käme wohl heraus wenn Sie diese 1.000 Euro auch noch mit der 72-er-FaustFormel bis zu Ihrem persönlichen Renteneintrittstermin abzinsen würden?

Und jetzt fragen ich Sie: Wann wollen Sie davon wissen? Wann wollen Sie daran etwas ändern? Heute oder erst, wenn Sie 67 sind?

Jetzt sofort oder erst in 15 oder 20 Jahren, wenn Sie daran nichts mehr ändern können?

Jetzt sofort! Damit Sie hier und heute eine fundierte Entscheidung für Ihre private Altersvorsorge und Finanzplanung treffen können. Das heißt nicht, dass Sie jetzt gleich unzählige neue Sparverträge abschließen sollen.
Aber Sie wissen, Sie und nur Sie sind für sich und Ihre Familie verantwortlich. Überprüfen Sie angesichts der drohenden Altersarmut von Millionen von Bundesbürgern Ihre Altersvorsorge, Ihre Vorsorgeaufwendungen, Ihre Investitionen und Anlagen. Wann beispielsweise haben Sie das letzte Mal Ihre Renteninformation einer wirklich gründlichen Prüfung unterzogen und welche „Fehlbeträge“ sind dabei aufgetreten?

Selbstständige

Noch ein Wort zu Selbstständigen, Freiberuflern, Unternehmern. Hier gibt es keine Rentenversicherungspflicht. Einerseits ist das natürlich gut so, denn das Verhältnis von Einzahlung zu Auszahlung ist nicht wirklich berauschend. Andererseits sind Sie, sollten Sie zu dieser Personengruppe gehören, zu 100 % für Ihre persönliche Altersvorsorge selbst verantwortlich. Viele Unternehmer arbeiten jedoch nach dem Prinzip, Investition durch Verzicht. Sie verzichten auf Entnahmen und persönlichen Vermögensaufbau sondern reinvestieren alles wieder in ihren Betrieb, um diesen weiter zu entwickeln. Auch das ist prinzipiell nicht verkehrt, doch die Folgen langfristig sind fatal. Wenn Sie heute als erfolgreicher Unternehmer mehrere Tausend Euro verdienen, dann sollten Sie auch mehrere Tausend Euro sparen.

Sie kennen ganz sicher das alte Lied – oder besser Leid – vom Sparen. „Ich kann (noch) nicht sparen“ weil …:

  • Bis 15 – heißt es: Ich bin zu jung
  • Mit 20 – Von meinem ersten Geld sparen? Ich komm doch so schon nicht aus
  • Mit 30 – Jetzt verdiene ich gerade mal was, jetzt will ich auch mal was vom Leben haben.
  • Mit 40 – Die Kinder gehen ganz schön ins Geld. Sparen, das schaffe ich jetzt nicht.
  • Mit 50 – Jetzt könnte ich zwar sparen, aber das lohnt ja kaum noch, in der kurzen Zeit.
  • Mit 60 – Nun ist eh´ alles zu spät … – … oder?
  • Ab 65 – Die Rente reicht hinten und vorne nicht. Mist, hätte ich nur früher mal …

So sieht das für die meisten aller Deutschen aus, oder was meinen Sie? Trifft das auch für Sie zu? Nun, was glauben Sie, wollen Sie jetzt unternehmen?

Lassen Sie uns mit einem Beispiel noch etwas deutlicher werden. Bei einem angenommenen Zinssatz von durchschnittlich etwa 10 % p.a. benötigen Sie bereits für eine Sparzielsumme von 125.000 Euro, bei einer Laufzeit von X Jahren, folgende monatlichen Einzahlungen:

  • bei 60 Jahren = 3 Euro monatlich
  • bei 45 Jahren = 12 Euro monatlich
  • bei 35 Jahren = 33 Euro monatlich
  • bei 25 Jahren = 95 Euro monatlich
  • bei 15 Jahren = 302 Euro monatlich
  • bei 5 Jahren = 1.615 Euro monatlich
  • bei 0 Jahren = 125.000 Euro einmalig

Jetzt stellen Sie sich vor, Ihre Rendite läge nicht bei 10 %, sondern nur bei der Hälfte. Oder Ihre Sparzielsummer nicht bei 125.000 sondern beim Doppelten. Was glauben Sie, ist die wichtigste Erkenntnis?

Viel Geld benötigt viel Zeit, viel Geld und
viel Rendite – am liebsten alles drei.

Stellen Sie sich vor, Sie verdienen heute 3.000 Euro und Sie möchten in 15 Jahren nicht mehr arbeiten gehen (müssen). Ihre 3.000 Euro von heute möchten Sie aber auch in 15 Jahren noch weiter beziehen. Bei einer Verzinsung von 2,1 % und einer kalkulierten Rentenzahlungsdauer von 20 Jahren sind dafür ein Kapitalvermögen in Höhe von 589.000 Euro und eine monatliche Ansparrate in Höhe von 2.789 Euro notwendig. Dies ist natürlich bei 3.000 Euro monatlichem Einkommen schlichtweg unmöglich. Bei einer Verzinsung von 5 % sinkt die monatliche Sparrate bereits auf 1.732 Euro bei 10 % sogar auf 803 Euro im Monat und in Kombination mit einer Sofortanlage in Höhe von sagen wir 50.000 Euro würde die monatliche Sparrate für die 15 Jahre Ansparzeit bis zum nicht mehr arbeiten (müssen) sogar auf 284 Euro sinken.

Sie haben es sicherlich bemerkt, ein Kaufkraftverlust durch Inflation wurde hier bei dieser Berechnung vollständig vernachlässigt. Dann bräuchten Sie, nach der 72-er-Faust-Formel bei angenommenen 5 % Inflation in 15 Jahren monatlich 6.000 Euro, um den gleichen Kaufkraftwert wie heute zu haben. Wenn Sie also Unternehmer sind, dann müssen Sie Ihre Altersvorsorge, Ihre Vorsorgeaufwendungen, Ihre Investitionen und Anlagen auch unter Berücksichtigung der Inflation für sich selbst überprüfen. Sie und nur Sie sind für sich und Ihre Familie verantwortlich.

Vielleicht sagen Sie ja auch: „Naja, soviel brauche ich in meinem Ruhestand nicht. Im Alter braucht man doch viel weniger Geld“. Ich bin überzeugt, dass es nicht so ist. Erstens werden wir immer später „alt“ und alle drei bis vier Jahre verlängert sich unsere Lebenserwartung sogar um noch ein weiteres Jahr. Und zweitens haben Sie dann nicht mehr nur 30 Tage Urlaub, sondern 365 Tage im Jahr. Jeden Tag Urlaub. Das kostet jeden Tag Geld. Vielleicht sind Sie ja mit viel weniger als Sie jetzt zur Verfügung haben auch sehr zufrieden – aber auch mit sehr viel weniger, der Hälfte oder gar einem Viertel?

Kommen wir also zurück zu einer entscheidenden Frage: Angesichts all dieser furchtbaren Zahlen, welche Anlageprodukte können denn in diesen Zeiten nun noch empfohlen werden? Welche Finanzprodukte, welche Lösungen lassen uns als Kunde auf der sicheren Seite sein?

Um diese Frage für sich selbst zu beantworten, müssen Sie als erstes offen sein und sich folgende Frage selbst beantworten. Wenn es eine Möglichkeit gäbe, meine Konsumfähigkeit zu erhalten und eine mögliche drohende Altersarmut abzuwenden – wäre ich dann offen für Neues? Offen für bewährte neue Möglichkeiten der Geldanlage? Wenn Sie dies mit einem klaren NEIN beantworten können, dann sollten Sie hier auf der Stelle aufhören und sich etwas anderes zum Zeitvertreib suchen. NEIN, ich will nichts Neues und auch keine neuen Möglichkeiten kennen lernen, die meine Finanzplanung auf gesunde Beine stellen kann …

Oder sagen Sie, wenn es etwas gäbe, was mir helfen könnte, eine mögliche Altersarmut abzuwenden und meine Konsumfähigkeit zu erhalten, dann will ich es auf jeden Fall jetzt wissen.

Nicht wenn ich in Rente gehe mit 67, nicht in 20 Jahren oder zehn, sondern jetzt – entscheiden kann ich ja dann immer noch selbst.

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